Es werden hinterlüftete (Vorhangfassaden) und nicht hinterlüftete Fassadenbekleidungen unterschieden. Die nicht hinterlüftete Fassadenbekleidung ist eine Verblendverkleidung und setzt in erster Linie optische Akzente.
Die hinterlüftete Fassadenbekleidung dient dem Wetterschutz und der Dämmung .
Sie besteht aus einer Dämmung auf dem Außenmauerwerk und einer vorgesetzten Fassadenbekleidung (z. B. Schieferbekleidung). Zwischen diesen beiden Schichten sorgt ein Luftraum für den Abtransport von Feuchtigkeit von innen nach außen. Auch bei Altbauten lässt sich auf diesem Wege eine gute Dämmung erzielen.
Gründe für eine Fassadenbekleidung
Wetter- bzw. Feuchteschutz
gute Dämmung im Sommer und Winter (auch bei Altbauten)
Langlebigkeit (dauerhafter Schutz),
die hinterlüftete Fassadenbekleidung ist von der massiven Außenwand abgekoppelt und ist somit unempfindlich gegen Bewegungs- und Wärmespannungen bzw. Rissen
Tauwasser und Schimmelbildung auf der Wandinnenseite werden verhindert bzw. vermieden
Verbesserung des Raumklimas
Optisch ansprechend
Giebelbekleidung in altdeutscher Schieferdeckung mit Ornament
Bekleidung einer Gaube mit Fischschuppenschablonen
Bekleidung eines Giebels in Deutscher Deckung mit eingebundenem Ort
Bekleidung eines Gartenhauses in Stehfalztechnik (Kupfer)